Der Königspark

Auch Könige brauchen Vorbilder. Und wenn gerade keine da sind, schaffen sie sich ihr eigenes Vorbild. Das wusste auch Kronprinz Friedrich Wilhelm I. bereits 1698 – als er im Alter von 10 Jahren von seinem Vater zu Weihnachten das Gut Wusterhausen geschenkt bekam. Das was heute strategische Computerspiele übernehmen, hat der kleine Prinz damals ganz real erlebt: die selbstständige Bewirtung eines Gutes.

Modellstadt:
Über dieses Lernen am Modell übte er sich früh als Gutsherr, der für das ökonomische und ökologische Gelingen selbst verantwortlich war.

Kronprinz Friedrich Wilhelm I. erarbeitete sich hier Standards und Strategien, die den Gutshof immer erfolgreicher dastehen ließen. Auch zur Freude des preußischen Staates, auf den er ökonomischen Grundzüge einer erfolgreichen Bewirtschaftung übertrug.

Und dieses innovative und nachhaltige Lernen am Modell hat seit jeher Tradition. Und die greift der Königspark nun auf, indem ein Stadt- und Wohnkonzept kreiert wird, das zum Einen neben der ökonomischen Qualität die ökologische Seite mit in die Mauern des Wohnparks einzementiert.

Doch bei Sicherheit und Tradition macht der Königspark nicht Halt. Mobilität und leichte, einfache Lösungen, die sowohl jung als auch alt verstehen und Spaß machen prägen das gesamte Konzeptgefüge.

Und vermutlich würde sich auch Kronprinz Friedrich Wilhelm I. hier sehr wohlfühlen. Schließlich wählte er als Wohnsitz schon damals nicht den prunkvollen Berliner Hof, sondern das Jagdschloss in Wusterhausen, das später ihm zu Ehren in Königs Wusterhausen umbenannt wurde. Damit zeigte der Kronprinz pionierhaft, was es bedeutet in Berlin zu arbeiten und im Königspark zu leben.

 

Vorbildlich. 

König Friedrich Wilhelm I